Es wurde nun final entschieden – die gamescom bleibt Köln erhalten, und das mindestens bis 2022. So berichtete die GamesWirtschaft jüngst darüber und befasste sich mit den vorangegangenen Diskussionen und der Frage, warum nicht doch Frankfurt.

Die Spiele-Messe gilt seit 2018 als die zweitgrößte Publikumsmesse Deutschlands. Mit knapp 370.000 Besuchern und 1040 Ausstellern auf 201.000 qm Fläche eine beeindruckende Leistung.

Aber warum nicht Frankfurt? Die Voraussetzungen wurden alle erfüllt – aber wohl nicht mit genug Interesse darum geworben.

So eckte die hessische Regierungspartei z.B. mit der Überschrift: „Computerspielen ist genauso wenig Sport wie Stricken oder Blockflöten?“ hart an, wohingegen der Staatskanzlei-Chef in NRW die neuen Räumlichkeiten der ESL eröffnete.

Neben der politischen Entscheidungsseite traten aber auch viele „K-Fragen“ zu Kapazitäten, Konzept, Kosten, usw. auf – nicht unberechtigt. Der zentrale Boulevard – die Verbindungsstraße zwischen den vier Haupthallen – hielt letztes Jahr schon kaum dem Besucherandrang stand und Umleitungen übers Außengelände machten dies auch nicht besser. Die Messe wächst – und damit auch die Ansprüche der Aussteller und Besucher.

Wie dem auch sei – wir behalten die Entwicklung weiterhin im Auge und werden sehen, ob die gamescom nach 2022 am Standort Köln verbleiben oder vielleicht doch eines Tages wechseln wird.