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Quickstart: OBS Studio

OBS Studio so einzurichten, dass du gleich loslegen kannst, ist nicht schwer. Folge diesen Schritten und es dauert nicht mehr lange, bis du live bist!

Falls du OBS Studio noch nicht installiert hast, kannst du dir die aktuelle Version hier herunterladen.

Schritt 1: Der Autokonfigurationsassistent

autoconfig-assistant

Beim ersten Start öffnet sich der Autokonfigurationsassistent automatisch. Sollte dies nicht der Fall sein oder du ihn bereits einmal geschlossen haben, so klicke im Menü auf „Werkzeuge“ und starte ihn von dort erneut.

menu-autoconfig
Der Assistent fragt nur wenige Optionen ab (z.B. deinen Streamschlüssel, den du in deinem Twitch-Dashboard unter https://www.twitch.tv/DEINTWITCHNAME/dashboard/settings erhälst). OBS überprüft dann dein System und deine Internet-Anbindung und schlägt dir Einstellungen vor, um dein Ziel zu erreichen. Durch einen Klick auf „Einstellungen übernehmen“ speicherst du diese.

Schritt 2: Szenen und Quellen – Dein Bild

Standardmäßig überträgt OBS nur ein schwarzes Bild, was auf die meisten Zuschauer langweilig wirken dürfte. Ändere das! Im unteren Teil des Hauptfensters siehst du die Boxen „Szenen“, „Quellen“, „Mixer“, usw. – klicke nun auf das + unter „Quellen“. Hier kannst du nun eine Quelle auswählen, die in deinem Bild angezeigt werden soll.

Die wichtigsten Quellen auf einen Blick:

  • Spielaufnahme: Nimmt ein Spielfenster vollständig auf.
  • Fensteraufnahme: Für Programme, z.B. wenn du mit Cubase produzierst oder in Photoshop arbeitest.
  • Videoaufnahmegerät: Fratzenkamera! Die allseits beliebte Facecam, also ganz einfach eine Webcam.
  • Bild: Hiermit fügst du deine Overlays ein.
  • Browser: Die entspannteste Methode, um Alerts von Streamlabs, etc. einzufügen.

create-source

Gib deiner neuen Quelle dann einen Namen, sodass du sie später wiedererkennen kannst. Glaube uns, das ist nötig! Wenn es später an die Einrichtung von Szenen (feste Sets von verschiedenen Quellen) geht, kannst du auch bereits erstellte Quellen mehrfach nutzen.

Schritt 3: Soundcheck

Im Hauptfenster siehst du unten die Box „Mixer“. Hier siehst du, welche Audioquellen derzeit übertragen werden bzw. würden, kannst deren Lautstärke regeln, sie komplett stumm schalten oder Filter hinzufügen. Hast du mehrere Mikrofone, kann es notwendig werden, in OBS genau anzugeben, welches übertragen werden soll. Klicke dafür in der Box „Steuerung“ (rechts) auf „Einstellungen“, wähle links den „Audio“-Tab und stelle dort die entsprechenden Geräte ein.

Schritt 4: Testen, testen, testen.

Und nun: Einfach mal eine Aufnahme starten (rechts unten; den Dateipfad, unter der diesen gespeichert wird, findest du in „Einstellungen“ -> „Ausgabe“) und checken, ob’s mit dem Sound und mit dem Bild passt. Wenn du zufrieden bist, starte einen Test-Stream. Wenn du allerdings schon eine Weile streamst und nur von OBS Classic, XSplit, o.ä. zu OBS Studio gewechselt hast, dann erstelle dir dazu einen Test-Account! Deine Follower sind schnell genervt, wenn sie plötzlich zu diversen Tests Benachrichtigungen bekommen.

Und schon bist du bereit zu streamen!